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Donnerstag, 19. Mai 2011

Verschwörungstheorie und Eitelkeit




Verschwörungstheorie und Eitelkeit

Früher hatte man Denkverbote mit äusseren Mitteln durch gesetzt.
Man drohte mit Scheiterhaufen, Gulag, Fegefeuer oder Aussetzung.
Heute ist der Mensch so eitel geworden, dass solch drastische und auch unpraktische Methoden gar nicht mehr nötig sind.
Es braucht nur noch ein kleines Wörtchen.
Verschwörungstheorie.
Der eitle Mensch hat solche Angst nicht mehr In zu sein, das dieses kleine Wörtchen genügt, um ihm alles mögliche zu denken zu verbieten.
Obwohl die Ungereimtheiten der Ereignisse um 9/11 jeden rationalen Verstand sofort Alarm schlagen müsste, passiert bei den meisten nichts. Nicht etwa weil sie den Verstand verloren haben. Nein, Ihre Eitelkeit hindert sie daran ihn überhaupt erst in Gang zu setzen.
Diese Entwicklung ist mehr als bedenklich.
Diese Entwicklung übertrifft an Dunkelheit, die dunkelsten Kapitel des Mittelalters.
Gleiches findet statt bei der künstlichen Aufhetzung der Geschlechter.
Männer würden nie einen Rock anziehen. Dazu hat man ganz einfach das Wörtchen Schwul sehr negativ besetzt. Zusätzlich hat man Mann im Rock mit dem Wörtchen Schwul verbunden. Und schon ist das neue Gedankenverbot mit eiserner Regie in Kraft.
Dass ein Mann mit Rock etwas mit Schwul zu tun hat, hat natürlich rein wissenschaftlich betrachtet keinerlei Zusammenhang und ist einfach nur Blödsinn. Aber durch die Eitelkeit der meisten Männer, wird dieses Kleidungsverbot nicht ein einziges mal hinter fragt.
Sie haben uns die Gestapo in unsere Köpfe oder noch besser in unsere Bäuche gepflanzt. Mit ein paar wenigen Wörtchen, können sie uns das gebrauchen des Verstandes ohne jegliche Gewalt ausschalten. Möglich wird diese neue Sklaverei durch unsere Eitelkeit.
Die Werbung hat dazu in den letzten hundert Jahren die nötige Forschung bis zur Perfektion getrieben. Die Politik setzt die daraus gewonnenen Erkenntnisse schamlos um.
Wenn wir nicht in Bälde zu Wesen werden wollen mit riesigen Bäuchen und immer kleiner werdenden Köpfen, die wie Hunde gesteuert werden können, müssten wir dringend anfangen uns zu besinnen.




Das Dilemma der Verschwörungstheorie

Dunkle Kräfte wirken, indem sie die Welt kontrollieren wollen.
Lichte Kräfte wirken durch Selbstkontrolle.
Was macht man nun, wenn man zum Beispiel sieht, dass eine Gruppe von Leuten in New- York drei Hochhäuser sprengt, um es nachher einer Weltreligion in die Schuhe zu schieben. Nur damit sie zwei Kriege beginnen können, die ein grosses Geschäft versprechen?
Man kann versuchen möglichst vielen Leuten die Tatsachen zu zeigen, in der Hoffnung, dass diese Gruppe Leute enttarnt werden und nicht mehr weiter machen können. Dies zum Guten dieser Leute selber und natürlich zum Schutz der anderen vor ihrem abwegigen Tun.
Das Dilemma ist nun, dass diese Aufklärung ihrerseits ein Versuch ist die Welt zu kontrollieren und sehr schnell dunkle Züge annehmen kann.
Bis zu dem Punkt, an dem man sich durch Kriegslist nicht täuschen lässt, geht das noch unter Selbstkontrolle. Ab dem Punkt, wo man anfängt seine Einsichten zu missionieren, beginnt es zu kippen.
Ich glaube dieses Dilemma ist nicht zu lösen.
Die Welt schwarz weiss gesehen, ist einfacher zu erklären.
Wie jeder einzelne in diesem Dilemma handelt, muss er aber selber abwägen.
Dabei wird man unweigerlich zum Dunklen und Hellen auch noch Grau Werte mit dazu nehmen müssen.
Ich kann einem machtsüchtigen Mensch seine Machtgelüste genau so wenig verbieten, wie einem Internetsüchtigen das surfen oder einem Hanfsüchtigen das Kiffen. Das einzige was ich machen kann ist meine eigene Sucht Anfälligkeit in Positives zu verwandeln. Diese Arbeit an mir selber kann ausstrahlend wirken und andere allenfalls ermutigen an sich selber zu arbeiten.
Es bleibt aber die Tatsache, dass es auf diesem Planeten Leute gibt, die nicht nur für sich selber sondern auch für ihre Umgebung einer sehr gefährlichen Sucht nachgehen. Spekulanten leiden unter Habsucht und verursachen durch ihr unreifes Tun weit herum grossen Schaden.
Da ich selber mit zwar anderen Süchten zu kämpfen habe, kann ich nicht hingehen und ihnen ihre Börse schliessen, das wäre sehr unglaubwürdig.
Es bleibt mir letztendlich nur an mir selber zu arbeiten und zu hoffen, dass wir alle zusammen MIT unseren Schwächsten, rechtzeitig reifer werden.
Die Schwächsten sind gerade diejenigen, die scheinbar die mächtigsten sind. Sie brauchen für ihr Selbstbild Macht über andere. Es ist sehr schwierig mit solch kranken Konzernleitern, Staatsführern und Kriegstreibern sinnvoll auf diesem Planeten zusammen zu leben.
Der erste Schritt ist sicher auf Gier, Machtanspruch, übermässige Genusssucht und ähnliches Licht zu werfen und begreifen, dass das Schwachstellen sind, auch wenn sie scheinbar sehr mächtig auftreten.
Leider reisst eine Kette immer an ihrer schwächsten Stelle. Nur reisst die selbe Kette auch ohne ihre schwächsten Glieder, weil jedes Glied für das halten einer ganzen Kette nötig ist.
Ich glaube wir sollten den Tyrannen dieser Erde endlich einmal zu gestehen, dass sie schwer krank sind.
Es macht letztendlich keinen Sinn auf einen Tyrannen wütend zu sein. Genau so wenig macht es Sinn auf einen Apfel wütend zu sein, der noch nicht reif ist.
Weder der eine noch der andere kann dadurch nach reifen.
Doch das Dilemma bleibt.


Kommentare:

  1. Männer würden nie einen Rock anziehen? Doch! Die Schotten (Kilt). Zum Teil auch die Iren (am St. Patrick's Day) und die Australier. Siehe auch http://en.wikipedia.org/wiki/Men%27s_skirts mit Fotos aus Indien und Sri Lanka.

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  2. Hallo BGE

    Ich habe absichtlich zwei Beispiele gewählt, die sehr verschieden sind.
    Bei beiden hindert eine Art Denkverbot das objektive darüber nachdenken.
    Dass Männer in unserer Kultur sich total unter die Angst stellen, ja nicht schwul zu sein. Das man ihnen damit eine grau in grau Mode vorschreiben kann, ist ja nicht so tragisch. Aber rational ist es ganz bestimmt nicht.
    Bei den Ereignissen von 9/11 und seinen Folge Kriegen ist es sehr viel tragischer. Weil fast keiner sich getraut, dieses Märchen von bösen Männern in dunklen Afghanischen Höhlen, zu hinterfragen, sind in den letzten 10 Jahren mehr als hunderttausend Menschen der allgemeinen Kriegsstimmung zum Opfer gefallen. Die Toten von New- York mit inbegriffen.
    Da hat die irrationale Angst vor dem nicht mehr dabei sein, uncool sein oder gar als Spinner dazu stehen, sehr viel schlimmere Folgen. Da werden wir an der Leine unserer Eitelkeit zu Mitmördern.
    Die Leute sagen mir jeweils, sie haben keine Zeit gehabt, die Filme über 9/11 in youTube einmal anzusehen. Das ist doch einfach eine glatte Lüge. Sie haben Angst davor Verschwörungstheoretiker zu werden. Niemand hat in zehn Jahren nie Zeit einen einstündigen Film zu sehen.
    Und wenn man unter allen Augen mitten in New- York drei Häuser sprengen kann, ja dann kann man auch den halben Irak mit Uranmunition verseuchen und dazu irgend etwas von Demokratisierung plappern.
    Mit dieser Angst kann man noch sehr viel schlimmeres mit den Menschen machen. Wenn ich zusehen muss, wie wichtige Themen mit nur einem Wort Verschwörungstheorie hundert prozentig unter den Teppich gekehrt werden, wird mir wirklich bange.
    Ich finde wir müssen uns wehren gegen solche irrationalen Denkverbote. Gerade weil jeder von uns auch noch gerade der eigene Polizist ist, der sich selber überwacht, über gewisse Dinge ja nie nach zu denken. Der innere Polizist ist weit gefährlicher als der grimmigste äussere Polizist, der einem gegenüber steht mit Tränengas und schärferem.

    liebe Grüsse
    patrick

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