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Montag, 13. Juni 2011

Mann



Ich mache bei einer 3d Arbeit immer sogenannte Inkrementalspeicherung.
Die erste Datei war Mela1 ..2 ..3 ..bis
Mela181.blend
Das gute dabei ist nicht nur, dass man bei Fehlern immer wieder an einem noch richtigen früheren Zeitpunkt wieder weiterfahren kann. Gut ist auch, dass ich jetzt schauen kann, wann ich ich mit der Figur angefangen habe. Jede Datei hat ja ein Erstellungsdatum.
Ich hatte an Mela genau 20 Tage, von denen ich praktisch jeden Tag an ihr gearbeitet hatte.
Die meiste Arbeit gab das Riggen. Das Knochen setzen und programmieren.
Dazu gehört auch die Gesichtsmimik anlegen.
Um jetzt nicht in ein Loch zu fallen, habe ich gleich mit Luck angefangen.
Ich gebe ja zu, dass mich der männliche Körper weit weniger fasziniert, da ich ja selber Tag täglich in einem solchen auf diesem Planeten herum latsche.
Ich habe die Figur aus Cinema genommen und in Blender importiert.
Mit der von Cinema zur Verfügung gestellten Manns Figur wollte ich nur Bilder schiessen.
Ein Bild von vorne
Eines von rechts
eines von links
und eines von hinten.
Ganz wichtig dabei ist die Kamera auf Ortogonal zu stellen. Ortogonal ist ein Blick ohne Perspektivische Verzerrung. So kommen die Augen von der Seite perfekt auf die gleiche Höhe wie von vorne. Bei normal perspektivischer Kamera wäre das nicht der Fall. Es gibt eine Verzerrung, die das Auge zwar nicht stört, aber die Vorlage praktisch unbrauchbar machen würde. Das Verhältnis vom Abstand Auge zu Mund wäre dadurch von vorne und der Seite nicht mehr das gleiche. Macht man das Auge von der Seite stimmt es von vorne nicht mehr und umgekehrt, ein klarer Fall, um den Bettel hin zu schmeissen.
Die Vorlage kann genutzt werden, um einmal die groben Proportionen des Körpers richtig zu setzten. Aus dem Bauch heraus ist man geneigt den Kopf stets zu gross zu machen, da der Kopf für uns ungemein wichtiger ist in der Kommunikation als der Rest.
Um nun die ganzen Muskeln zu machen, kann man die Vorlage nur noch indirekt brauchen. Meist habe ich daneben GIMP offen mit allen Ansichten.
Cinema stellt ein sehr atlethischer Mann zur Verfügung.
Dabei kann ich sehen, wie man auch noch aussehen könnte, würde man nicht jeden Tag nur die Maus ein bisschen herum schieben.
Na ja, ob das nun schöner ist so gut trainiert zu sein, ist sicher Geschmackssache.
Auch grazile Männer können ja durchaus attraktiv sein.
Nichts desto Trotz habe ich nun die ganze Muskelpracht zumindest virtuell bis ins Comichafte überspitzt, um überhaupt einmal zu verstehen, wo die Pakete nun eigentlich wären.






Natürlich ist das nur der body.
Das eigentlich knifflige sind aber die Hände, die Füsse und der Kopf.
Morgen ist ja auch noch ein Tag....




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