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Dienstag, 9. August 2011

kein dritter Weg


Ok
spätestens seit heute wissen wir, dass Kapitalismus und Kommunismus aus dem gleichen Holz geschnitzt sind.
Beide sind in sich brillant.
Doch beide haben den gleichen Grundfehler.
Beide betrachten Arbeit als Ware.
Der Vordenker vom Kapitalismus hiess Adam Smith.
Der Vordenker vom Kommunismus hiess Karl Marx.
Dieser Grundfehler bewirkte, dass beide Gedankensysteme falsch werden mussten.
Es ist sehr verständlich aus der Zeit, aus dem die beiden Gedankengebäude entstanden, dass beide die gleichen falschen Parameter als Grundlage nahmen.
Man versuchte die unglaublich erfolgreiche Erkennung der Gesetze der Materie auf Gesellschaftliches und Geistiges zu übertragen. Beide sahen nicht, das die Gesetze zwar für die Materie gültig sind, aber auf Gesellschaftlicher und Geistigem Gebiet nicht nur nicht gültig sind, sondern gerade zu diametral falsch sind.
Wissen wird nicht weniger, wenn man es weiter gibt, sondern mehr.
Fähigkeit nutzt sich nicht ab wenn man sie braucht, sondern wächst.
Das sind nur zwei Gesetze aus dem Geistigen, die praktisch genau das Gegenteil sind zu bekannten Gesetzen aus der Materie.
Es ist also verständlich, dass die Herren Marx und Smith auf den Holzweg kamen, aber leider nicht weniger fatal.
Es kann also weder darum gehen, dass die Früchte der Arbeit allen Arbeiter gehören, noch, dass Arbeit entlohnt werden kann.
Arbeit ist kein Produkt, sondern eine Tat eines Wesens.
Diese Tat wird nur dann dem Wesen eines Wesens entsprechen, wenn sie freiwillig für andere gemacht wird. Das heisst aus innen heraus, nicht aus Sachzwang.
Wird sie gemacht wie im Kapitalismus um die eigene Existenz zu sichern, wird sie unfreiwillig und damit nicht mehr dem Wesen eines Wesens entsprechend.
Wir sie gemacht wie im Kommunismus passiert genau das selbe. Weil man die Früchte der Arbeit weder als Einzelner besitzen kann noch als Kollektiv.
Die Arbeit selber ist die Frucht. Es ist der Wunsch jedes einzelnen etwas beizutragen am Ganzen.
Wir sind am Tag angekommen wo wir erkennen müssen, dass Materie tatsächlich nach materiellen Gesetzen funktioniert, dass aber Geistiges ganz eigene Gesetze hat. Diese Gesetze sind öfters genau gegenteilig zu materiellen Gesetzen.
Solange wir mit dem Denkfehler von Adam Smith und Karl Marx weiter reisen, reisst uns diese Reise immer mehr in ein Chaos.
Denn was ist den Materie eigentlich?
Genau! Staub.
Sie hat die Tendenz immer mehr zu verfallen.
Sie kühlt immer mehr ab
Das Chaos nimmt immer mehr zu.
Gäbe es nur Materie wäre der Weltuntergang auf sicher.
Doch da gibt es eben noch den Gegenpol zu Materie, das Geistige.
Geistiges ist Wesenhaft
Es verbindet sich.
Es hat eine innere Wärme und Antriebskraft
und ordnet.
Es geht also nicht darum die Errungenschaft der Aufklärung über Bord zu werfen. Ich bin sehr froh um meinen Computer. Dieser ist absolut tot und funktioniert hundertprozentig nach den Gesetzen der Materie.
Es geht aber darum zu diesen Gesetzen des Staubs, des Toten und der Materie die Gesetze der Geistigen noch dazu zu erkennen.
Aus diesen Gesetzen können Gesellschaftsformen wachsen, die mitwachsen.
Es geht jetzt also nicht darum einen dritten Weg zu finden. Es geht nicht darum eine neue Theorie auf zu stellen.
Es geht nur darum die geistige Realität zu erkennen und daraus die Möglichkeit zu schaffen, dass aus jedem Einzelnen die Kraft wirken kann, das Zusammenleben immer wieder heilend zusammen wachsen kann.
Es soll mir niemand behaupten, dass aus den vier Grundgesetzen der Materie jemals ein Grashalm wachsen kann. Nie und nimmer! Schauen wir nur einmal die Steine an in einem Flussbett. Gibt es da nur ansatzweise Formen, die an Grashalme erinnern?
Da sehen wir das bereits in der Organik die Gesetze des Geistes mit hineinwirken müssen. Da herrscht tatsächlich ein innerer Antrieb aus dem Reich der Ideen. Die Urpflanze ist eine Tatsache ohne diese nie etwas wachsen könnte.
Genau darum kann es keine neue Theorie mehr geben. Theorie geht von einer übergeordneten Gesetzmässigkeit aus. Das Geistige entsteht aber nicht übergeordnet sondern aus sich selbst aus seinem Innern.
Wenn wir diese Geistigen Gesetze erst einmal erkannt haben, werden wir plötzlich froh sein über jeden Menschen der da ist. Denn nur in jedem einzelnen drinnen kann die heilende Kraft entstehen, die dem Verstauben entgegen wirken kann.

In diesem Sinne noch ein Zitat eines Mannes, der eigentlich alle nur denkbaren Nobelpreise verdient hätte;

Heilsam ist nur, wenn
Im Spiegel der Menschenseele
Sich bildet die ganze Gemeinschaft
Und in der Gemeinschaft
Lebet der Einzelseele Kraft.
5. November 1920 Rudolf Steiner für Edith Maryon

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