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Montag, 27. Mai 2013

Mandelbulber




Fraktale sind etwas, was es gar nicht gibt.
Es kann sie nicht geben, in der physischen Welt.
In der physischen Welt, kann ich über einer Stadt fliegen.
Ich sehe die Strassenschluchten wie Adern.
Ich kann landen und in eine Strasse hinein gehen.
Wieder habe ich gleich viele Details wie vorher im Flugzeug.
Sie sind nun einfach viel kleiner geworden.
Vorher waren es ganze Häuser, jetzt sind es nur noch einzelne Fenster.
Ich kann in eines der Fenster fliegen.
Auch da werde ich die gleich hohe Dichte an Details finden
wie vorher in der Strasse und davor über der Stadt.
Nun bestehen die Details aus noch kleineren Sachen
wie Zahnbürste Blumenvase und vielleicht einem Spiegel.
Ich kann mich nun auf eine dieser Blumenblüten setzen
und komme in eine noch kleinere Welt,
nicht minder komplex als die Welten über ihr.
Doch schon bald hat diese Reise ins Kleine ihr Ende.
Man kommt heraus aus der Materiellen Welt,
in eine Welt der Kräfte.
Da gibt es mit unseren Augen nichts mehr zu sehen.
Ganz anders ist es mit Fraktalen Welten.
Da kann man Millionen male die Reise machen,
die ich oben beschrieben habe,
und es geht immer noch weiter hinein in das Kleine.
Unendlich weit geht es da hinein.
Eine solche Welt ist in unser Welt nicht möglich.
Die Fraktale Welt ist eine grundlegend andere Welt als unsere.
Wenn ich in unserer Welt auf eine Mauer zu laufe
und nicht halt mache,
knalle ich irgendwann dagegen.
Auf eine Fraktale Wand kann ich nicht knallen.
Ich fliege auf sie zu
und fliege immer mehr auf einen kleinen Punkt zu.
Dieser Punkt wird immer grösser bis er die ganze Wand ausmacht.
Nun fliege ich wieder auf einen Punkt zu,
bis auch der wieder so gross wird wie die ganze Wand oder Welt.
Ich kann immer weiter fliegen auf die Wand zu, ohne je dagegen zu knallen.
Das ist sehr ungewohnt
für unsere in Erden Erfahrung gemachten Vorstellungen.
Und trotzdem findet man in dieser fremden Welt Formen
die so organisch sind,
dass man meinen könnte, sie können nur von der Erde kommen.

Und noch etwas ist verblüffend an diesen Rechnungen.
Sie können mit einer so ungeheuren Kraft fantasievoll sein.
Das würde man diesen paar biederen mathematischen Zeichen und Formeln nie geben.

Fraktal Programme sind noch ganz im Anfang ihrer Entwicklung.
Das reisen in diesen Welten ist noch etwas holprig,
wird aber von Jahr zu Jahr komfortabler.

Beim Malen ist es immer ein Gemisch von schauen was man gemacht hat,
und darin den Sinn zu suchen,
und von da aus weiter malen.
Beim Fraktal reisen
besteht das malen zeit weise nur noch aus dem ersten Schritt,
dem Schauen.
Man kann in seiner Vorstellung in diese abstrakten Welten eintreten
und sie werden lebendig und bekommen Sinn.
Auch wenn man sie nie berühren kann, wirken sie doch dreidimensional.



Mandelbulber

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